Doch der ungeklärte „Fall Neruda” ließ dem Dichter keinen Frieden. Den soll er endgültig am kommenden 20. Oktober 2017 finden.

Dann legen die Forensiker ihren Schlussbericht vor.

Im Anschluss dürfte Richter Carroza ein mit Spannung erwartetes, historisches Urteil sprechen.

 

 

28. September 2017 um 9:16 Uhr | Verantwortlich: Albrecht Müller

 

Die vier Tode des Pablo Neruda – Chilenischer Staat schloss sich Mordklage an.

  

Veröffentlicht in: Erosion der Demokratie, Kultur und Kulturpolitik, Länderberichte

 

 

 

 

Am 20. Oktober 2017 wird in Chile – hoffentlich aufschlussreich und endgültig – geklärt, wie Pablo Neruda, der Nobelpreisträger, linke Chilene und Freund von Präsident Allende, zu Tode gekommen ist – an einer Krankheit gestorben oder von Pinochets Militär ermordet. Am 20. Oktober legen Forensiker ihren Schlussbericht vor. Im Anschluss dürfte der zuständige Richter Carroza ein mit Spannung erwartetes, historisches Urteil sprechen. Unser südamerikanischer Korrespondent Frederico Füllgraf berichtet darüber. Lesenswert. Es täte der demokratischen Weltöffentlichkeit und der deutschen Öffentlichkeit gut, wenn andere Medien sich dieses Themas wenigstens noch einmal annähmen. Albrecht Müller.

 

Zwölf Tage nach dem blutigen Militärputsch gegen die demokratische Regierung Salvador Allendes und dem Tod des Präsidenten in den Ruinen des von der eigenen Luftwaffe bombardierten Regierungspalastes La Moneda verstarb am 23. September 1973 der renommierte chilenische Dichter und Literatur-Nobelpreisträger Pablo Neruda.

 

Der Arzt Roberto Vargas Salazar von der Santiagoer Klinik Santa María schrieb auf die Todesbescheinigung: „Gestorben an einer degenerativen Kachexie als Folge von Prostata-Krebs“. Der wohlgenährte Pablo Neruda, mit seiner rundlichen Figur, als Opfer einer Kachexie, jener krankhaften, sehr starken Abmagerung? Mit dem Totenschein (siehe Facsimile) stimmte etwas nicht.

 

Die widersprüchlichen Todesscheine

 

 

 

Doch die Ungereimtheiten überstürzten sich bald. Die Tageszeitung El Mercurio, eine Art „medialer Arm“ des Putsches, schrieb am 24. September (siehe Repro): „Der Dichter Pablo Neruda starb an einem Herzversagen infolge einer Spritze“.

 

Ein Mann hatte die Beschwerden des Dichters über die Spritze in seinen Unterleib behandelt: Manuel Araya Osorio, Nerudas Fahrer und Leibwächter, legte ihm eine Kompresse auf die Einstichwunde. Als er sich danach dazu aufmachte, im Auftrag des wachhabenden Klinikarztes ein dringendes Schmerzlinderungsmittel in einer Apotheke aufzutreiben, verschwand er spurlos.

 

Der damalige Erzbischof Santiagos, Raúl Silva Ehnríquez, entdeckte Araya am nächsten Tag im Nationalstadion Chile, das von der Militärjunta als Konzentrationslager und Folterzentrum für tausende von Anhängern Allendes genutzt wurde. Er erzählte ihm von Nerudas Tod und forderte von den Militärs seine Freilassung, die erst 42 Tage später erfolgte.

 

Während Araya, der wie der Dichter Mitglied der Kommunistischen Partei Chiles war, seine seelischen und körperlichen Misshandlungen, vor allem eine unbehandelte Schusswunde im linken Bein, behandelte, trat er entschlossen einen neuen Leidensweg an: seine Parteigenossen, Juristen und Medien von einem Giftanschlag gegen Neruda zu überzeugen. Doch seine Mutmaßung wurde 38 Jahre lang als abwegige Phantasie, gar als Verschwörungstheorie abgetan.

 

Doch Ende 2011 kam der Stein ins Rollen, als eine mexikanische Wochenzeitung und die spanische El País mit dem Titel „Wurde Neruda umgebracht?” Arayas Geschichte in Umlauf brachten, die weltweite Resonanz auslöste. Beim Appellationsgericht in Santiago wurde sofort Mordanzeige erstattet, der auch mit dem Fall Colonia Dignidad beauftragte Richter Mario Carroza legte die Akte “Der Fall Neruda” an und verfügte im April 2013 die Exhumierung Nerudas, dessen Leiche seit 1973 zum dritten Mal aus ihrer Gruft geborgen wurde.

 

Seitdem ermittelten zwei aufeinanderfolgende, internationale Forensiker-Gruppen über die Hypothese fremder Einwirkung durch ein Giftattentat auf den kränkelnden Nobelpreisträger – ein Narrativ, das selbst Werke von Leuchten der Kriminalliteratur wie Arthur Conan Doyle und John le Carré in den Schatten stellt.

 

Der leere Mittagstisch vom 11. September

 

 

 

 

Den Beginn der Chronik von den vier Toden Nerudas könnte man auf den 10. September 1973, einen Montag, datieren. Da überbrachte Fahrer Manuel Araya dem Präsidenten Salvador Allende eine unerwartete Einladung seines engen Freundes Pablo Neruda. Er wolle dem Präsidenten und einem intimen Kreis sein Stiftungsprojekt „Cantalao“ vorstellen, eine Residenz nicht nur für mittellose, angehende Schriftsteller, sondern auch für geschundene Minenarbeiter aus den Kupferbergwerken in der Atacama. Also solle Allende am darauffolgenden Tag, den 11. September, bitte zum festlichen Mittagessen nach Isla Negra kommen! Gerührt sagte Allende zu, riss jedoch eine Seite aus seinem Protokollheft, schrieb einen Zettel und drückte ihn Arayad in die Hand, erzählt mir der ehemalige Dichter-Fahrer.

 

 

 

Allende fühlte sich Neruda außerordentlich dankbar verbunden, immerhin hatte der ehemalige Senator und zwei Jahre zuvor ausgezeichnete Literatur-Nobelpreisträger 1970 seine Präsidentschaftskandidatur auf der Liste der Kommunistischen Partei Chiles großzügig zugunsten Allendes zurückgezogen.

 

Um 5 Uhr in der darauffolgenden Nacht wurde Araya jedoch von Dueña Matilde, Nerudas Ehefrau, mit Rufen und Faustschlägen an seiner Kammertür aus dem Schlaf gerissen. Ein Schaudern fuhr ihm durch die Rippen. Es war noch sehr kühl im September, doch ahnte er sofort, dass der Zettel des Präsidenten – den er selbstverständlich nicht gelesen hatte, sowas tat er niemals! – ein Unheil ankündigte. Das hatte er dem Chicho, wie Allendes Freunde den Präsidenten nannten, allerdings angesehen.

 

Zähneknirschend – ja, Don Pablo hatte so seine nächtlichen Macken! – streifte er sich ein Jackett über den Schlafanzug, warf einen Blick auf seine Pistole auf dem Nachttisch und eilte zu seinem Dienstherrn. Der saß aufrecht in seinem Bett und hörte gespannt einen argentinischen Sender auf einem Kofferradio: Truppen seien im Anmarsch auf Santiago, hieß es. Nerudas Antlitz war kreidebleich.

 

„Ich hatte einige Röhren im Fernseher gelöst, damit er nicht sehen konnte, was in Santiago los war, doch er war ja nicht blöd und machte sich einen Reim drauf“, erzählt er 40 Jahre später, als sei es gerade gestern gewesen.

 

In ganz Chile herrschte Ausgangssperre, der Strand war gespickt mit Polizei. „Sie werden uns alle umbringen!“, schrie Neruda, er sprach vom spanischen Bürgerkrieg, immerhin war er als chilenischer Konsul in Spanien Zeuge von Francos Terror gewesen.

 

Und Nerudas Prostata-Krebs? Nun ja, den hatte er sozusagen „im Griff“. Dr. Vargas Salazar hatte Matilde zugesichert,

mit einigen Behandlungen aus der Kobalt-Kanone wären ihm noch ein paar Lebensjahre gegönnt. Aber die Gicht hatte ihm wieder zugesetzt, auch seine alte Phlebitis plagte ihn wieder, er konnte oft nicht auf seinen Beinen stehen.

 

Und nun das! Der Morgen wurde zum Albtraum. Um 9 Uhr 20 hielt Allende seine historische Ansprache, diesmal auf Radio Magallanes: „¡Yo no voy a renunciar! – Ich werde nicht zurücktreten!“, waren seine mitreißenden, letzten Worte.

 

Um 10 Uhr war Nerudas Telefonleitung stumm, um 11 Uhr 30 war der Präsident tot – das Mittagessen in Isla Negra fiel aus.

 

Am 14. September überfielen sie Nerudas Haus, zuerst das Heer, dann die Marine. Sie suchten nach „Waffen und versteckten Führern der KP“, fanden weder das Eine noch die Anderen und plünderten des Dichters Eigentum. Aus Santiago erreichte ihn die Mitteilung, das „Struwelpeterhaus“, „Chascona“ genannt, das er in den 1950-er Jahren seiner damals geheimen Liebe Matilde Urrutia in Santiago hatte bauen lassen, sei schlimm verwüstet worden.

 

Die Kanonen und die unheimliche Klinik

 

 

 

Am 18. September erlaubten sich die Militärs das Unfassbare: Ein Kriegsschiff war wenige hundert Meter vor dem Strand in Stellung gefahren und richtete seine Geschütze auf Nerudas Haus! Von der Außenwelt abgeschnitten, dennoch im Bilde von der entfesselten Hetzjagd auf den Straßen, verzweifelte der Poet an der eigenen Ohnmacht. Die Trauer über Allende setzte ihm schwer zu.

 

Einer Weisung des mexikanischen Staatspräsidenten Luis Echeverría Álvarez folgend hatte sein Botschafter in Chile, Gonzalo Martínez Corbalá, Vorbereitungen getroffen: Mit den Putschisten handelte er Nerudas Ausreise aus, versah seinen Pass mit einem diplomatischen Visum und buchte eine Linienmaschine von Aeromexico, die am 20. September auf dem Santiagoer Flughafen Pudahuel landete; zwei Tage später sollte der weltbekannte Chilene ins mexikanische Exil ausgeflogen werden.

 

Doch nach der Bedrohung durch das Kriegsschiff sollte Neruda lieber sofort aus der sprichwörtlichen Schusslinie entfernt werden, riet Corbalá und reservierte ihm ein Zimmer in der Prestigeklinik Santa María in Santiago, wo der Dichter nach vielfältigen Polizei- und Miltiärschikanen am frühen Abend des 19. September eintraf. Neruda solle erst einmal entspannen, einigte man sich. Der Abflugtermin nach Mexiko wurde auf den 22. September vertagt.

 

In des Dichters Klinikzimmer herrschte in den folgenden Tagen reger Besucherverkehr, darunter Schwedens Botschafter Harald Edelstam, der in jenen Tagen bedrohte Regimegegner im Kofferraum seines Privatwagens durch die Militärsperren zu seiner Botschaft schleuste.

 

Wie verabredet erschien Botschafter Corbalá am Samstag, den 22. September, um den Dichter und seine Frau zum Abflug abzuholen, ihre Koffer waren bereits in der startbereiten Maschine verstaut. Neruda hatte jedoch seinen Jugendfreund und Lektor, Homero Arce, in die Klinik gerufen, mit dem er munter an seinen Memoiren, „Ich bekenne, ich habe gelebt“, arbeitete. Er brauche noch zwei Tage, erwiderte er. Am Montag, den 24. September, stehe er aber startbereit in der Tür.

 

Der abgekämpfte Corbalá biss die Zähne zusammen. Immerhin sollte Neruda bereits am 16. September eine Hundertschaft führender Politiker der Volkseinheits-Koalition – darunter Allendes Witwe, Hortencia Bussi, und ihre Töchter – auf ihrem Flug ins mexikanische Exil begleiten. Der Dichter hatte jedoch abgewiegelt, er wolle Chile nicht als „Feigling“ verlassen. Indes, kaum in Mexiko angekommen, erteilte Staatspräsident Echeverría seinem Botschafter den Befehl, sofort nach Santiago zurückzufliegen, um Neruda in Sicherheit zu bringen.

 

Einen Tag vor Abflug bat der Poet, Ehefrau und Fahrer mögen doch nochmal nach Isla Negra fahren, um ein paar Bücher, Bilder und Dekorationsgegenstände einzupacken. Jedoch wenige Stunden später ließ Neruda sie ans Telefon der benachbarten Pension Santa Elena rufen: Sie sollten dringend zurückfahren, man habe ihm in der Klinik eine Spritze verpasst, es ginge ihm schlecht!

 

Außer Atem raste der Fahrer die Sierra wieder hoch. Als er mit Matilde in der Klinik eintraf, lag Neruda schweißgebadet auf seinem Bett und deutete auf einen rötlichen Einstich auf Magenhöhe. Da trat der wachhabende Arzt ins Zimmer und bat den Fahrer, er solle rasch in eine nahe gelegene Apotheke fahren, um ein Schmerzlinderungsmittel zu holen, die Klinik hatte es angeblich nicht vorrätig. Das war gegen 19 Uhr. Der Fahrer fuhr mit dem Fiat davon und kehrte nie mehr zurück.

 

Um 22 Uhr 30 starb Pablo Neruda.

 

Erste Wende in der „Causa Neruda“: die geheimen Fotos im Leichenhaus

 

 

 

Nerudas ehemaliger Fahrer, Manuel Araya, lud mich im April 2013 zur Exhumierung auf die Residenz Nerudas am Strand von Isla Negra ein, wo er ein ganzes Jahr dem Dichter gedient hatte und nun seinen großen Tag hatte.

 

Während meiner Recherchen für die Exhumierungs-Reportage für das brasilianische Monatsmagazin Brasileiros stieß ich auf einen einsamen Nachrichtenhinweis, dass ein brasilianisches Team der inzwischen eingestellten Tageszeitung Jornal do Brasil aus Rio de Janeiro mit der Klinik gesprochen und im Leichenhaus insgeheim Fotos des toten Dichters geknipst hatte. Es gelang mir, aus dem historischen Archiv der Zeitung die Ausgabe vom 24. September 1973 und die nicht genehmigten Fotos Nerudas abzurufen.

 

In der Todesmeldung erklärte nun der Direktor der Klinik, Dr. Sérgio Drapper, dem Reporter Paulo César Araújo, Neruda sei an einer „chronischen Infektion der Harnwege und einer Venenentzündung“ gestorben (siehe Repro). Im krassen Widerspruch zum ersten Totenschein zeigten die heimlichen schwarz-weiß-Fotos des Jornal-do-Brasil-Fotografen Evandro Teixeira im Leichenhaus der Klinik den aufgebahrten Poeten mit seiner üblichen, etwa 200 Pfund schweren, pummeligen Figur.

 

In einem Interview, 40 Jahre nach dem Geschehen, erzählte mir Teixeira, dass er am Tag zuvor versucht hatte, Neruda in der Klinik zu fotografieren, er sei jedoch freundlich vom Direktor daran gehindert worden. Die Absage stimmte ihn skeptisch, so schlich er sich bei Tagesanbruch des 24. September 1973 durch eine offene Seitentür ein zweites Mal in die Klinik ein und stieß direkt auf das Leichenhaus, in dem Matilde Urrutia, Nerudas Ehefrau, einsame Totenwache hielt. Da sie ihm das Fotografieren genehmigte, ging er ihr nicht mehr von der Seite bis zur Bestattung des Dichters noch am gleichen Tag.

 

Meine Reportage und die in Chile unbekannten Bilder Teixeiras wurden von den Familienangehörigen und Richter Carroza als sensationelle Wende in den Ermittlungen gefeiert.

 

 

 

In ihrer Ausgabe vom 13.6.2013 hinterfragte die chilenische Wochenzeitung Cambio 21, „Ist die Klinik Santa María etwa ein Labyrinth?“ (¿Es la Clínica Santa María un laberinto?), und warnte: „Es ist notwendig, sich daran zu erinnern, dass in derselben Klinik der Präsident Eduardo Frei Montalva im Januar 1982 umkam“. In der Tat war der chilenischen Justiz nach 30 Jahre langen Ermittlungen der Beweis gelungen, dass Allendes christdemokratischer Vorgänger Frei, der zunächst den Putsch begrüßt hatte, jedoch sehr bald zu den verhasstesten Feinden der Pinochet-Junta aufstieg, mit aufeinanderfolgenden, geringen Verabreichungen von Senfgas, das in Laboren der Geheimpolizei DINA u.a. auf dem Gelände von Colonia Dignidad produziert wurde, ermordet worden war. Die Mörder, darunter Militärs und Ärzte, wurden verurteilt.

 

Die Ermittlungen Richter Carrozas konzentrierten sich nun auf einen immer engeren Personenkreis in der Klinik Santa María.

 

Die einhellig in Kreisen der ehemaligen Volkseinheit Chiles heute noch vertretene These ist, dass die Militärs, die zunächst Nerudas Ausreise zugestimmt hatten, darin einen Fehler erkannten. Zu groß war die Gefahr, dass der weltweit prestigeumrankte Nobelpreisträger in Mexiko eine chilenische Exilregierung ausrufen könnte, deren Konsequenz eine ebenso weltweite politische Isolierung und rechtliche Verfolgung der Pinochet-Junta gewesen wäre. Demnach sei die Entsendung des Neruda-Fahrers Araya in eine Apotheke womöglich ein raffinierter Trick gewesen, um von vornherein Zeugen der Spritze in Nerudas Bauch auszuschalten.

 

Die „goldenen Trauben“ und die definitive Wende

 

Sechs Monate nach der Exhumierung meldete das gerichtsmedizinische Institut Chiles Anfang November 2013, Neruda sei nicht aufgrund eines nachweisbaren Giftanschlags, sondern tatsächlich an den Folgen eines Krebses gestorben, wie die ursprüngliche Sterbeurkunde meldete.

 

Die Kläger – die Kommunistische Partei Chiles und Nerudas Angehörige, vertreten durch Neffe und Anwalt Rodolfo Reyes – fochten das Ergebnis an. Richter Carroza gab dem Einspruch nach und ordnete weitere Ermittlungen an.

 

 

 

Nach zweijährigen Laboruntersuchungen revidierte die zweite von Carroza beauftragte, aus 13 Wissenschaftlern bestehende, internationale Forensiker-Gemeinschaft den Befund des gerichtsmedizinischen Instituts von 2013 und gab im Mai 2015 bekannt, in Knochengeweben des Poeten sei die Staphylococcus aureus („Goldene Trauben“)-Bakterie gefunden worden, die nichts mit seinem Prostata-Krebs zu tun hatte. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass sie durch äußere Einwirkung Zugang zu Nerudas Körper gefunden habe, doch müsse deren DNA nachgezeichnet werden.

 

Richter Carroza ermutigte die Wissenschaftler zum Weitermachen. Er selbst fühlte sich auf sicherer Spur: Zwei Monate zuvor, am 25. März 2015, hatte nämlich das Menschenrechts-Schutzprogramm des chilenischen Innenministeriums einen 11 Seiten langen Geheimbericht an den Richter geschickt. Das mit Zeugnissen und Beweisen angereicherte Dokument warnte nun auch staatlicherseits, dass beim Tod des Nobelpreisträgers „eine fremde Einwirkung ausgesprochen möglich und sehr wahrscheinlich“ sei (siehe PDF). Damit schloss sich auch der chilenische Staat der Mordklage an.

 

Im Dezember 2016 ordnete Richter Carroza die Rückführung der zwischenzeitlich über die Welt verstreuten Gebeine des Dichters in seine Gruft in Isla Negra an. Es war das vierte Begräbnis Nerudas, der am 24. September 1973 provisorisch im Familien-Mausoleum der Schriftstellerin Adriana Dittborn beigesetzt wurde. Im Mai 1974 wurde der Dichter in ein eigenes Grab umgebettet, jedoch heimlich, damit die Junta ihn nicht orten und sein Grab nicht schänden konnte.

 

Erst 1992 erfüllte Patricio Aylwin, der erste demokratische Präsident nach 17 Jahren Militärdiktatur, Nerudas ausdrücklichen Wunsch zu Lebenszeiten, in Isla Negra zu ruhen. Also wurde sein zweites Grab in Santiago geöffnet und der Nobelpreisträger mit seiner Frau Matilde Urrutia vor den rauschenden Wellen des tiefblauen Pazifiks beigesetzt.

 

Doch der ungeklärte „Fall Neruda” ließ dem Dichter keinen Frieden. Den soll er endgültig am kommenden 20. Oktober 2017 finden. Dann legen die Forensiker ihren Schlussbericht vor. Im Anschluss dürfte Richter Carroza ein mit Spannung erwartetes, historisches Urteil sprechen.

 


http://www.nachdenkseiten.de/?p=40342#more-40342

Quelle: NachDenkSeiten Die Kritische Website

Florilegio: www.antologiapopular1972.cl

Übersetzung: Raul Valdivia P

 


 

 

Pero el "caso de Neruda" no resuelto no dejó paz al poeta. Finalmente lo encontrará el próximo 20 de octubre de 2017.

Luego que los forenses presenten su informe final.

Se espera que el juez Carroza hable de un veredicto histórico tan esperado.

 

 

28 de septiembre de 2017 a las 9:16 am | Responsable: Albrecht Müller

 

Las cuatro muertes de Pablo Neruda - el estado chileno se unió en contra el asesinato.

 

Publicado en: Erosión de la Democracia, Cultura y Política Cultural, Informes de Países

 

 

 

El 20 de octubre de 2017 murió Pablo Neruda, Premio Nobel, izquierdista Chileno y amigo del presidente Allende, muerto de una enfermedad o asesinado por el ejército de Pinochet. El 20 de octubre, los forenses presentan su informe final. Posteriormente, el juez competente, Carroza, se espera que hable de un veredicto histórico muy esperado. Nuestro corresponsal sudamericano Frederico Füllgraf informa sobre esto. Vale la pena leer. Sería bueno para el público democrático en todo el mundo y para el público alemán, si otros medios, por lo menos una vez más, abordaran este tema. Albrecht Mueller.

 

Doce días después del sangriento golpe militar contra el gobierno democrático Salvador Allende y la muerte del presidente en las ruinas de bombardeo aéreo al propio palacio de gobierno de La Moneda murió el 23 de septiembre de 1973, el reconocido poeta chileno y Premio Nobel Pablo Neruda.

 

El doctor Roberto Vargas Salazar del Hospital Santiago Santa María escribió en el certificado de defunción: "murió de una caquexia degenerativa como consecuencia de un cáncer de próstata." El bien nutrido Pablo Neruda, con su figura redonda, como víctima de la caquexia, es mórbida y muy fuerte? Había algo mal con el certificado de defunción (ver Facsímil).

 

Los certificados de defunción contradictorios

 

 

 

Pero las inconsistencias pronto se volcaron. El diario El Mercurio, el "brazo mediático" del golpe, escribió el 24 de septiembre (véase la reproducción): "El poeta Pablo Neruda murió de insuficiencia cardiaca debido a una inyección."

Un hombre se había ocupado de las quejas del poeta de la inyección en el abdomen: Manuel Araya Osorio, conductor y guardaespaldas de Neruda, puso una compresa sobre la herida de la punción, que además tenía un color rosado. Recibió una oren para que comprase un analgésico de urgencia en una farmacia .el médico guardia, desapareció sin dejar rastro.

 

Araya fue detenido en la calle  cuando se dirigía a adquirir el medicamento , fue golpeado ,baleado y detenido en el estadio nacional

 

El entonces Arzobispo de Santiago, Raúl Silva Enríquez descubrió Araya día siguiente en el Estadio Nacional de Chile, que fue utilizado por la junta militar como campo de concentración y tortura de miles de partidarios de Allende. Le contó la muerte de Neruda y exigió su liberación del ejército, que tuvo lugar sólo 42 días después.

Mientras Araya, quien era el responsable del cuidado del poeta miembro del Partido Comunista de Chile, fue sometido a abuso físico y mental, especialmente una herida de bala sin tratar en la pierna izquierda tratada, dio un paso decidido entrego prueba a sus compañeros de partido, abogados y medios de comunicación del ataque venenoso contra Neruda, nada sucedía  su batalla duro 38 años se le acuso de una gran imaginación descabellada, incluso como una teoría de la conspiración.

 

Sin embargo, a finales de 2011, la piedra se puso en marcha cuando un semanario mexicano, el español El País y Le monde diplomatique señalaron "murió Neruda?" Titulado historia de Araya puesto en circulación, provocó la respuesta de todo el mundo. Tribunal de Apelación  anuncio asesinato de Santiago fue reembolsado inmediatamente al encargado del caso Colonia Dignidad Richter Mario Carroza puso el archivo "El caso Neruda" y decretó en abril de 2013 la exhumación Neruda, cuyo cuerpo fue recuperado en 1973 por tercera vez desde su tumba ,

 

 

Desde entonces identificado dos grupos de expertos forenses internacionales consecutivos en la hipótesis de la interferencia externa de un ataque de envenenamiento en los enfermos premio Nobel - una narrativa que presenta obras de iluminación de la novela negra como Arthur Conan Doyle y John le Carré en la sombra.

 

La mesa de almuerzo vacía del 11 de septiembre

 

 

 

El comienzo de la crónica de las cuatro muertes de Neruda podría fecharse el 10 de septiembre de 1973, un lunes. Manuel Araya entregó al presidente Salvador Allende una inesperada invitación de su amigo cercano Pablo Neruda. Él quería introducir el Presidente y un círculo íntimo de su proyecto de la Fundación "Cantalao" es una residencia no sólo para los escritores pobres, los aspirantes, sino también para los mineros golpeadas de las minas de cobre en el desierto de Atacama. Así que Allende debe venir a Isla Negra para el almuerzo festivo del día siguiente, 11 de septiembre. Allende, arrancó una página de su libro de registro, escribió una nota y se la devolvió,  me relato  el ex guardas espaldas del poeta.

 

Allende se sentía sumamente agradecido a Neruda, después de todo, el ex senador, y dos años antes, excelente Premio Nobel, retiró generosamente a su candidato presidencial a la lista del Partido Comunista de Chile en favor de Allende.

 

A las cinco de la madrugada siguiente Araya fue arrancado del sueño por Doña Matilde, esposa de Neruda, con gritos y golpes. Un escalofrío recorrió sus costillas. Todavía estaba muy fresco en septiembre, pero él supo de inmediato que la nota del Presidente - que obviamente no había leído, nunca lo hizo! – contenía un desastre anunciado. Sin embargo, había mirado al Chicho, observado su rostro tranquilo en ese preciso momento los amigos de Allende llamaron al Presidente.

 

Tomó una chaqueta sobre el traje de dormir, miró su pistola en la mesilla de noche y corrió hacia donde estaba Neruda. Se sentó y escuchó atentamente una emisora ​​de radio argentina, que señalaban que las tropas se dirigían a Santiago. El rostro de Neruda era blanco.

 

"Había realizado cambios en la televisión para que no pudiera ver lo que estaba pasando en Santiago, pero no era estúpido", dice 40 años después, como si fuera ayer.

 

Habían instalado una barrera en la salida de casa , la playa estaba salpicada de policías. -¡Nos matarán a todos! -gritó Neruda hablando de la Guerra Civil Española, después de todo, como cónsul chileno en España, había presenciado el terror de Franco.

 

¿Y el cáncer de próstata de Neruda? Bueno, él lo tenía, por así decirlo, "bajo control". El Dr. Vargas Salazar había asegurado a Matilde, con algunos tratamientos del cañón de cobalto le habría dado unos años de vida. Pero la gota la había detenido una vez más, su vieja flebitis lo atormentaba de nuevo, a menudo no podía estar de pie sobre sus piernas.

 

Y ahora que! La mañana se convirtió en una pesadilla. A 9:20 Allende pronunció su histórico discurso, esta vez en Radio Magallanes: "¡Yo no voy a Renunciar!  ", Fueron sus últimas palabras.

 

A las 10 horas la línea telefónica de Neruda estaba en silencio, a las 11 horas 30, el Presidente estaba muerto – el almuerzo en Isla Negra falló.

 

El 14 de septiembre atacaron la casa de Neruda, primero el ejército, luego la marina. Se buscaban  "armas ocultas y a los líderes del Partido Comunista", no encontraron ni lo uno ni lo otro, y si saquearon la propiedad del poeta. En Santiago, la "Chascona" había sido devastada y saqueada por los militares.

 

Los cañones y la clínica extraña

 

 

 

El 18 de septiembre, el ejército permitió lo impensable: Un buque de guerra había sido instalado a unos cientos de metros de la playa y desde su posición volvió sus armas en contra la casa de Neruda! Aislado del mundo exterior, con una persecución desenfrenada en las calles, el poeta estaba desesperado de su propia impotencia. La pena por Allende le hacía difícil esos momentos tan tristes.

 

Una directiva del presidente mexicano Luis Echeverría dirigida a su embajador en Chile, Gonzalo Martínez Corbalá, le indicaba que organizara los preparativos para sacar a Neruda de Chile : Este consistía en negociar con la junta militar un pasaporte con  visado diplomático y que México cubría los costos de un vuelo comercial de Aeroméxico y que el 20 de septiembre desde  el aeropuerto de Pudahuel en Santiago; el mundialmente famoso chileno sería expulsado al exilio mexicano.

 

Sin embargo, después de la amenaza del buque de guerra Neruda se discutió que lo mejor era que Neruda sea retirado inmediatamente de la línea proverbial de fuego y asesorado por Corbalá se reservó  una habitación en el prestigioso Hospital llamado Clínica de Santa María, en Santiago, donde el poeta llegó antes de ser asediado por policías y militares, a comienzo de la tarde del 19 de septiembre , Neruda debe primero relajarse, estuvo de acuerdo .y se fijó la fecha de salida para México para el 22 de septiembre.

 

En la clínica, los días siguientes del poeta, había tenido un tráfico de visitantes animado, entre ellos el embajador de Suecia Harald Edelstam.

 

Como se acordó embajador Corbalá llego el sábado 22 de septiembre a recoger al poeta y su esposa, sus maletas fueron depositadas en el auto. Neruda, llamó a su amigo de la juventud y editor, Homero Arce con el que sostuvo una conversación. Necesito dos días más, le señalo al embajador. El lunes, 24 de septiembre viajo.

 

El embajador apretó los dientes. Después de todo, el 16 de septiembre, Neruda iba a acompañar a un grupo de políticos de la coalición de unidad popular -incluida la viuda de Allende, Hortensia Bussi, y sus hijas- en su salida al exilio mexicano. El poeta, sin embargo, había señalado que no quería dejar Chile como un "cobarde". Mientras tanto, apenas llegado a México, el presidente Echeverría ordenó a su embajador que volara de regreso a Santiago para continuar ayudando en la seguridad de Neruda.

 

Un día antes de la salida, el poeta le pidió a su mujer y al chofer que regresaran a Isla Negra para empacar algunos libros. Unas horas más tarde fue Neruda que llamo al teléfono de la vecina de la Pensión Santa Elena: Deben volver con urgencia, Me han inyectado algo en la clínica, y me siento muy mal!

 

Sin aliento, el conductor volvió a correr por la sierra. Cuando llegó con Matilde a la clínica, Neruda estaba empapado en sudor en su cama y señaló a un pinchazo de color rojizo en la altura del estómago. Dado que el médico de guardia entró en la habitación y le dijo al conductor que debe ir rápidamente a una farmacia cercana para recoger un calmante para el dolor, la clínica supuestamente no tenía en stock. Eso fue alrededor de las 7pm. El conductor se marchó con el Fiat y nunca volvió.

 

A las 10:30 pm murió Pablo Neruda.

 
Primer turno en "Causa Neruda": las fotos secretas en el cadáver

 

 

El ex chofer de Neruda, Manuel Araya, me invitó en abril de 2013 para exhumar a Neruda en la residencia en la playa de Isla Negra, donde había cumplido un año del poeta y ahora tenía su gran día.

 

Durante mi investigación para el informe exhumación para la revista mensual brasileña Brasileiros me encontré con un mensaje en solitario lo que indica que un equipo brasileño de la ahora extinto diario Jornal do Brasil en Río de Janeiro hablado a la clínica y en la morgue fotos secretas del poeta muerto. Logré recuperar del archivo histórico del periódico la edición del 24 de septiembre de 1973 y las fotografías no autorizadas de Neruda.

 

En el informe de muerte, el director de la clínica, el Dr. Sérgio Drapper, señalo al reportero Paulo César Araújo, Neruda murió de "infección crónica del tracto urinario y flebitis" (ver la reproducción). En marcado contraste con el primer certificado de defunción las fotografías en blanco y negro de secretos del fotógrafo Jornal-do-Brasil Evandro Teixeira mostraron en la morgue del hospital el poeta féretro con su habitual alrededor de 200 libras, figura, gordito.

 

En una entrevista, 40 años después del suceso, me dijo Teixeira, que había tratado de fotografiar a Neruda en el hospital, pero el Director de la misma amablemente lo rechazó. El rechazo le hizo escéptico, se deslizó en la madrugada del 24 de septiembre de 1973 por una puerta lateral abierta y por segunda vez en el hospital se dirigió directamente a la morgue, donde Matilde Urrutia, la esposa de Neruda, mantenía solitaria vigilia, ante la prohibición de los militares y el director de la clínica de acompañar a Neruda .Se le permitió hacer fotos, este logro no le permitió acompañar en el funeral al poeta el mismo día.

 

 

 

 

Mi reportaje y las fotos de Teixeiras desconocidos en Chile fueron celebrados por los abogados, familiares y el juez Carroza como un giro sensacional en las investigaciones.

 

En su edición del 13/06/2013 el semanario Cambio 21, cuestionaba  "Si la clínica Santa María como un laberinto?" (¿Es La Clínica Santa María un laberinto?), Y advirtió: "Es necesario recordar, que en la misma clínica murió el presidente Eduardo Frei Montalva en enero de 1982”. De hecho, la justicia chilena después de 30 años de larga investigación de la evidencia había administrado que el Demócrata Cristiano Frei predecesor de Allende, que había acogido inicialmente el golpe, sin embargo, pronto se elevó a los enemigos más odiados de la junta de Pinochet, fue asesinado con un producto elaborado en los laboratorios de la policía secreta DINA en el sitio llamado Colonia Dignidad. Los asesinos, incluidos militares y médicos, fueron condenados.

 

El juez Carroza ahora se concentra en un grupo cada vez más cercano de personas en la clínica de Santa María.

La unanimidad en los círculos del antiguo pueblo de Chile declara hoy la hipótesis de que los militares, que había aceptado inicialmente la salida de Neruda, se detectaron un error. Demasiado grande era el peligro de que el  ganador del prestigioso Premio Nobel  del mundo pudiera declarar un gobierno chileno en el exilio en México, la consecuencia de un aislamiento político también global y el enjuiciamiento a Pinochet y la Junta Militar hubiera sido catastrófico para sus planes. De acuerdo con ello, la salida de la Clínica del guarda espalda Araya enviado a una farmacia había sido probablemente una táctica inteligente ,apartar los testigos que conocían el tema de la inyección en el estómago de Neruda.

 

Las "uvas de oro" y el giro definitivo

 

 

 

Seis meses después de la exhumación informó el instituto forense en Chile a principios de noviembre de 2013, Neruda no murió en realidad como consecuencia de un cáncer, según ha informado el certificado de defunción original. Sino  debido a un ataque de veneno detectable.

 

Los demandantes - Partido Comunista de Chile y familiares de Neruda, desafiaron el resultado. El juez Carroza respondió a la apelación y ordenó nuevas investigaciones.

 

Después de dos años de pruebas de laboratorio, el segundo que Carroza reviso y encargó, que consta de 13 científicos, comunidad forense internacional más las conclusiones del instituto forense entre 2013 y anunciado en mayo de 2015,señala que en los tejidos óseos del poeta se encuentra el Staphylococcus aureus ( "Goldene Trauben") –Las  bacterias que se encuentran  no tenían nada que ver con su cáncer de próstata. No podía descartarse que ella tuviera acceso al cuerpo de Neruda por influencia externa, pero su ADN tenía que ser rastreado.

 

El juez Carroza animó a los científicos a continuar. Se sentía más seguro en la pista: Dos meses antes, el 25 de marzo de 2015, a saber, el Programa de Protección de Derechos Humanos del Ministerio del Interior de Chile había enviado una de 11 páginas informe secreto al juez. La enriquecido con testimonios y pruebas documento ya advertido por el Estado y que la muerte del premio Nobel "una influencia extranjera muy posible y muy probable" ser (ver PDF). El Estado chileno también se sumó a la demanda por homicidio.

 

En diciembre de 2016, el juez Carroza ordenó la devolución de los huesos del Poeta esparcidos por todo el mundo a su tumba en Isla Negra. Fue el cuarto funeral de Neruda, que fue provisionalmente puesto en el mausoleo familiar de la escritora Adriana Dittborn el 24 de septiembre de 1973. En mayo de 1974, el poeta estaba rodeado en su propia tumba, pero secretamente, para que la junta no pudiera localizarlo y manchar su tumba.

 

En 1992 Patricio Aylwin, el primer presidente democrático después de 17 años de dictadura militar, por expreso deseo de Neruda en tiempos de vida descansar en Isla Negra. Así que su segunda tumba fue inaugurada en Santiago y el Premio Nobel y su esposa Matilde Urrutia fueron enterrados en las olas del azul profundo del Pacífico.

 

Pero el "caso de Neruda" no resuelto no dejó paz al poeta. Finalmente lo encontrará en el próximo 20 de octubre de 2017. Luego, los forenses presentan su informe final. Al final, se espera que el juez Carroza hable de un veredicto histórico tan esperado.

 


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Fuente : NachDenkSeiten Die Kritische Website

Florilegio: www.antologiapopular1972.cl

Traducción: Raúl Valdivia P

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